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„Es gibt Menschen, die haben verdammt noch mal kein Glück. Gar keins,“ sagt der bayerische Künstler J. Schrallhammer. Und zwingt unseren Blick auf ein Bild aus tiefschwarzem Pech.

Nur Pech? Nicht nur. Wie Sternenblätter, vom Zufall verwirbelt, blitzt Goldflitter aus der nächtlichen Schwärze. Dahingehuscht und aufgestöbert.

Glückspixel im Pech. Die irgendetwas, irgendwen, irgendwo funkeln lassen. Wie in kurzen Momenten des Wimpernschlags – ohne Zeit, weil zu vergänglich. Momente, die Gold und Glück sind, weil soviel Schwärze sie so fest umschließt. Strahlender Augenblick, der nichts wirklich erhellt und in der dunkelsten der Nächte gleich wieder verfällt.

Glückspixel im Pech – Schrallhammer stellt die Schicksalsfrage und lässt uns mit ihr allein.

Text: Wolfgang Wischmeyer

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“There are people, who just aren’t god damn lucky. They have not been kissed by fortuna,” says the Bavarian artist J.Schrallhammer. He thus forces our eyes to graze on a canvas of deep dark pitch.

Just pitch? Not only that. Like starleaves, whirled and torn by chance, the golden flimmer flickers out of the deep nightly black. Flashing here and rummaged there.

Lucky pixel in pitch, letting something, someone twinkle somewhere. Short moments like the whip of an eyelash – timeless, because too fleeting. Moments of golden shine and hapyness, because so much darkness holds them tight. Sunny moment, that does not really light up a thing, fragile and looming, falling apart in the darkest of nights. Lucky pixel in pitch – Schrallhammer questions destiny and leaves us alone to ourselves.

Text: Wolfgang Wischmeyer

Kooperation mit Wolfgang Wischmeyer