Maße / Size: 2000 x 900 mm

Gewicht / Weight: 2,4 to


DE

Der Künstler Johann Schrallhammer stellt weitere Skulpturen  vor,  teils aus unlegierten  Eisen ( S 235) geschmiedet,  aber auch – und das ist einzigartig – aus Schmiedebronze  Cu Zn 21 Si3 P mit der Werkstoffnr.  CW 72 4R  

Das Schmieden von Bronze ist eine besondere Herausforderung

Die sich dann ergebenden Materialdarstellungen sind gewollte, logische Formgebungsprozesse  im glühenden Zustand mit Hilfe der urwüchsigen Dynamik eines Hammers. Der Künstler erreicht mit seiner Bearbeitung Antworten aus der Formensprache des Materials.

Im Gegensatz und der ist nicht unumstritten (Agnes Martin) zu den schweren Stahlblechkonstruktionen bzw. den  geschlichteten  Kubuse   „Neun „  von Richard Serra bei denen hauptsächlich die Masse bzw. das Gewicht im Vordergrund steht, weil eben für Richard Serra „Gewicht und Größe  ein Wert ist“. Johann Schrallhammer gibt  dem Eisen und der Bronze  durch seine Art des Schmiedens  eine Form, welche mit dem Material schon immer und seit Jahrtausenden in Verbindung steht. Schrallhammer will mit dieser archaischen Bearbeitung aber das Ergebnis „contemporary“ machen.

Schrallhammer versucht ein Assoziationspotential der geschmiedeten Umformung zu erreichen mit dem Ergebnis einer organischen teils traditionellen, materialgerechten Struktur, die als Zwischenwelt ihre eigene Wahrhaftigkeit und Identität besitzt.

Keine Abstraktion mit schmerzlicher Materialvergewaltigung, keine aufgeladene Intellektualität, sondern handwerkliche Arbeit wird hier nicht nur Materialkunst und knüpft an die Arbeiten von Julio Gonzales und Chillida an. Ihm gelingt es aus einer statischen massiven Schwere, Leichtigkeit zu schaffen

Text: Ed Heusler / Schmid

EN

The artist Johann Schrallhammer presents further sculptures, partly forged from unalloyed iron (S 235) but also and that is unique, made from forged bronze Cu Zn 21 Si3 P with the material no. CW 72 4R Forging Bronce is a special challenge

The resulting material representations are deliberate, logical shaping processes in the glowing state with the help of the original dynamic of a hammer.

With his treatment, the artist achieves answers from the formal language of the material. In contrast and that is not without controversy (Agnes Martin) to the sheared sheet steel constructions or the smoothed cube “Nine” by Richard Serra, where mainly the mass or the weight is in the foreground, because for Richard Serra “weight and size is a value is ”, Johann Schrallhammer gives the iron and the bronze through his type of forging a form that has always been in connection with the material and has been for millennia.

 With this archaic arrangement, Schrallhammer wants to make the result “contemporary”.

Schrallhammer tries to achieve an association potential of the forged forming with the result of an organic, partly traditional, material-appropriate structure that has its own truthfulness and identity as an intermediate world. No abstraction with painful rape of material, no charged intellectuality, but instead manual work

becomes not only material art and ties in with the works of Julio Gonzales and Chillida. He manages to create lightness out of a static, massive weight.

Text: Ed Heusler/Schmid